Was Magazin-Leser glauben

Was ist falsch an der hoch dekorierten SPIEGEL-Geschichte von René Pfister? Die Egon Erwin Kisch-Jury kritisierte die vorgetäuschte Authentizität der Schilderungen. Ein vom IPJ durchgeführter Lesetest kommt zu anderen Ergebnissen: Den Lesern geht’s vielmehr um die Glaubwürdigkeit des Textes. Mehr …

Wenn Journalisten Juroren spielen
Zur Henri-Nannen-Preisvergabe 2007 hat Michael Haller einen Beitrag verfasst, der sich mit den Qualitätskriterien journalistischer Texte und mit der Rolle der Preis-Jury kritisch auseinandersetzte – und einige Fragen diskutierte, die heute mit der Preis-Aberkennung erneut zur Debatte stehen.

Haller, Michael (2007): Sind Journalisten lernfähig? Zwischenruf eines Medienwissenschaftlers. In: Jahrbuch Henri-Nannen-Preis 2007: Mit einem Erdbeben anfangen! Hamburg: Murmann Verlag, S. 9-15. Hier der Text als pdf.


Jetzt als Buch:
»Wie die Medien zur Freiheit kamen«

Seit 1993 beobachteten Medienwissenschaftler der Universität Leipzig, ob und wie sich die Berufsrolle der Journalisten in Ostdeutschland unter dem Leitbild der Pressefreiheit und dem Zwang des Marktes veränderte, wie ein neuer Typ des Konformismus entstand und wie die regionalen Monopolzeitungen publizistischen Mainstream erzeugten. Sie registrierten aber auch die vielen Versuche und Ansätze zu einer unverblümt-offenen Publizistik. Mehr …


Crossover-Trends zwischen Print und Online

Keine Frage: Die Zukunft der Zeitung ist crossmedial. Doch wie sieht die beste Strategie aus? Darüber diskutierten rund 80 Redaktionsleiter, Journalisten, Verlagsmanager und Medienwissenschaftler auf der internationalen IPJ-Tagung »Für die Zeitung von morgen«. Mehr …


Journalisten nahmen Journalisten unter die Lupe

Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums hatte das internationale Journalismus-Fachmagazin »Message« in Zusammenarbeit mit dem IPJ führende Medienjournalisten nach Leipzig eingeladen. Leidenschaftlich stritten Journalisten und Medienwissenschaftler aus Europa und den USA über Probleme und Perspektiven des Medienjournalismus: Wie viel Selbstkritik ist erlaubt? Wie groß sind die Tabuzonen? Mehr auf den Seiten von Message


IPJ auf internationaler Fachtagung in der Schweiz

Auf der internationalen Konferenz »Journalism Research in the Public Interest« hat das IPJ zwei seiner aktuellen Forschungsprojekte der Fachöffentlichkeit präsentiert. Mehr …


Studie »Gratiszeitungen in Europa« vorgelegt

1995 trat Metro International in Stockholm mit der Geschäftsidee der sogenannten »Pendlerzeitung« auf den Markt. Metro blieb nicht der einzige Angreifer auf die etablierten Medien, der dieses Konzept verfolgte – Die Erfolge der Gratiszeitungen in vielen Ländern Europas schreckten die gesamte Branche auf. Das Ende der traditionellen Tagespresse schien in Sicht.

Eine europaweit angelegte Studie des Instituts für Praktische Journalismusforschung weist jetzt nach, dass die Gratiszeitungen in Europa ein Übergangsmedium sind. Den Zeitungsmarkt haben sie dennoch bereits nachhaltig beschädigt.Mehr …

Zuletzt aktualisiert: 11. Mai 2011

FOKUS

Michael Haller in der
          Forschungs-Kolumne

Was ist eine Reportage? Fragen und Antworten nach dem »Skandal« um den Egon Erwin Kisch-Preis. Mehr …

Eyetracking als
          Forschungsmethode

Eyetracking
Eine Forschungsmethode, die am IPJ genutzt wird. Mehr …

Die Farben der
          IPJ-Buchreihe

Neu in der IPJ-Buchreihe

»Wie die Medien zur Freiheit kamen«
Forschungsbericht zum Wandel der ostdeutschen Medienlandschaft seit dem Untergang der DDR