Auf der internationalen Konferenz »Journalism Research in the Public Interest« hat das IPJ zwei seiner aktuellen Forschungsprojekte der Fachöffentlichkeit präsentiert.
Im schweizerischen Winterthur stellte der wissenschaftliche Mitarbeiter Sebastian Feuß erste Ergebnisse einer breit angelegten Eyetrack-Studie über die sich verändernde Nutzung von Print- und Onlinemedien vor (Crossover-Nutzung). Das Referat behandelte die Einflussgrößen, die den Nutzungsmodus der Rezipienten verändern. Uwe Krüger, ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter, sprach über Netzwerke deutscher Elite-Journalisten in Politik und Wirtschaft und zeigte deren Effekte auf die Berichterstattung auf. Die in den beiden Referaten dargelegten Forschungsbefunde stießen im Fachpublikum auf großes Interesse.
Auf der dreitägigen Konferenz vom 19. bis 21. November 2009 waren Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern vertreten, darunter aus Deutschland, USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Südafrika, Russland und Australien. Eines der Ziele der Veranstalter bestand darin, der angewandten Journalismusforschung neue Impulse zu geben. Dieses entspricht der Zweckbestimmung auch des IPJ.
24. November 2009